Waldbrände besser verstehen: Warum präzise Windmessungen für Forschung und Einsatzplanung wichtig sind
Lokale Daten für komplexe Lagen
Waldbrände entstehen und entwickeln sich unter dem Einfluss mehrerer Faktoren. Hohe Temperaturen, geringe Luftfeuchtigkeit, ausgetrocknete Vegetation, lange Niederschlagsdefizite und Wind können die Brandgefahr und das Feuerverhalten beeinflussen. Für Forschung, Überwachung und Einsatzplanung reicht es deshalb nicht aus, nur die verbrannte Fläche im Nachhinein zu erfassen. Benötigt werden aktuelle Messdaten, die zeigen, wie sich die Bedingungen an einem konkreten Ort und in kurzer Zeit verändern.
Wie groß die betroffenen Flächen intensiver Brandsaisons sein können, zeigen satellitengestützte Auswertungen des Europäischen Waldbrandinformationssystems EFFIS. Für die EU weist der JRC-Bericht zur Waldbrandsaison 2025 rund 1,08 Millionen Hektar verbrannte Fläche aus – den höchsten Wert seit Beginn der EFFIS-Zeitreihe im Jahr 2006. Die aktuelle JRC-Übersicht zur Waldbrandsituation in Europa weist für die Saison 2026 zum Stichtag 16. September 669.118 Hektar und 2.047 erfasste Brände seit Jahresbeginn aus.
Damit lag die Saison 2026 zu diesem Stichtag unter dem Vergleichswert von 2025 mit 1.009.828 Hektar und 2.054 Bränden, aber über dem Durchschnitt der Jahre 2006 bis 2025 von 346.567 Hektar. Die Angaben beziehen sich auf Brände mit mehr als 30 Hektar. EFFIS weist darauf hin, dass die Werte durch genauere Satellitenauswertungen nachträglich angepasst werden können und auch kontrollierte Feuer zur Vegetationspflege enthalten können.
Diese Zahlen beschreiben die Entwicklung auf EU-Ebene. Sie sagen jedoch nur begrenzt aus, welche Windverhältnisse an einer bestimmten Brandstelle, in einem Tal oder an einer mobilen Messplattform herrschen. Genau hier setzt die lokale Windmessung an: Sie ergänzt Satellitenbeobachtungen, Wettermodelle und weitere Lageinformationen um Messwerte direkt am Forschungs- oder Einsatzort.
Was bedeutet Feuerwetter?
Als Feuerwetter werden Wetter- und Umweltbedingungen bezeichnet, die die Entstehung, Ausbreitung und Intensivierung von Vegetations- und Waldbränden begünstigen können. Dazu gehören unter anderem hohe Temperaturen, geringe relative Luftfeuchtigkeit, trockene Vegetation, ausbleibender Niederschlag sowie erhöhte Windgeschwindigkeiten und starke Böen.
Feuerwetter ist keine einzelne Messgröße. Feuerwetter-Indizes kombinieren verschiedene meteorologische Variablen, beispielsweise Temperatur, Niederschlag, relative Luftfeuchtigkeit und Wind. Sie dienen dazu, die potenzielle Brandgefahr einzuordnen, ersetzen aber nicht die Betrachtung von Brennstoffzustand, Gelände, Vegetation und lokaler Wetterentwicklung.
Eine aktuelle Studie in Earth System Dynamics (Bayar et al., 2026) wertet ERA5-Land-Daten für den Zeitraum 1950 bis 2023 aus und nutzt ein Ensemble von 33 regionalen Klimamodellen aus dem EURO-CORDEX-Rahmen. Betrachtet werden Projektionen für eine globale Erwärmung von 2 °C und 3 °C. Historisch zeigen sich statistisch signifikante Zunahmen bei Häufigkeit und Intensität extremen Feuerwetters, unter anderem auf der Iberischen Halbinsel, in Mitteleuropa und in Teilen Osteuropas.
Für die Zukunft projiziert die Studie häufigere, intensivere und räumlich weiter verbreitete Bedingungen, mit den stärksten Signalen in Südeuropa. Die Ergebnisse stehen mit einem zunehmenden Dampfdruckdefizit in Verbindung, das auf eine trockenere Atmosphäre hindeutet. Die Mediane der maximalen Windgeschwindigkeit sinken in den Projektionen entweder oder bleiben weitgehend unverändert. Für Südeuropa wird ein sehr geringer Anstieg von weniger als zwei Prozent projiziert, der laut Studie wahrscheinlich nicht signifikant ist. Die Ergebnisse beziehen sich auf großräumige Entwicklungen und Projektionen; sie sind nicht mit einer Vorhersage für eine einzelne Messstelle gleichzusetzen. Zur Studie zum extremen Feuerwetter in Europa
Für die großräumige Entwicklung hebt die Studie damit insbesondere die zunehmende Trockenheit der Atmosphäre als wichtigen Faktor hervor. Die Bedeutung des Windes liegt im Artikel vor allem im lokalen Feuerverhalten, etwa bei der Ausbreitungsrichtung und der kurzfristigen Veränderung der Bedingungen. Wind ist dabei ein wichtiger, aber nicht isoliert zu bewertender Faktor: Seine Wirkung hängt unter anderem davon ab, wie trocken die Vegetation ist, wie das Gelände den Luftstrom lenkt und wie stabil oder durchmischt die Atmosphäre ist. Ein einzelner Windwert kann den Verlauf eines Waldbrandes daher nicht vollständig erklären.
Warum Wind das Feuerverhalten beeinflusst
Wind kann Flammen in eine bestimmte Richtung neigen und damit die Wärmeübertragung auf noch nicht entzündetes Pflanzenmaterial beeinflussen. Je nach Brennstoff, Gelände und Feuerintensität kann dies die Ausbreitung des Feuers begünstigen. Böen und Richtungsänderungen können außerdem dazu führen, dass sich die Situation innerhalb kurzer Zeit verändert.
Mit dem Wind können Glut, Funken und brennende Partikel über die unmittelbare Brandfront hinaus transportiert werden. Ob daraus neue Brandstellen entstehen, hängt von vielen weiteren Bedingungen ab, unter anderem von Material, Feuchte und Vegetation. Für die Lagebeurteilung ist es dennoch relevant zu wissen, aus welcher Richtung und mit welcher Geschwindigkeit Luftströmungen am Messort auftreten.
Auch Rauch und gasförmige Schadstoffe werden durch die atmosphärische Strömung transportiert und verdünnt. Der Copernicus Atmosphere Monitoring Service (CAMS) schätzt Feueremissionen aus Satellitenbeobachtungen aktiver Feuer und der Feuerstrahlungsleistung ab. Diese Emissionsdaten fließen in die globalen und regionalen Luftqualitätsprognosen von CAMS ein. Lokale Windmessungen können solche großräumigen Analysen ergänzen, indem sie die tatsächlichen Strömungsbedingungen an ausgewählten Standorten erfassen.
Für Feuerwehr und Katastrophenschutz sind Windrichtung, mittlere Windgeschwindigkeit und Böen Bestandteile der Gesamtlage. Sie können beispielsweise bei der Beurteilung von Rauchfahnen, der Planung von Messflügen oder der Interpretation von Modellprognosen berücksichtigt werden. Ein Windmessgerät ersetzt dabei weder die taktische Lagebeurteilung noch die offiziellen Warn- und Führungsstrukturen.

Forschung verbindet mehrere Ebenen
Die Waldbrandforschung arbeitet mit einer Kombination verschiedener Beobachtungsebenen. Satelliten liefern großflächige Informationen zu Brandflächen, aktiven Feuern und Rauchfahnen. Wettermodelle liefern Prognosen. Messstationen, Flugzeuge, Fahrzeuge und Drohnen erfassen dagegen Bedingungen in der Atmosphäre und am Boden, die auf regionaler oder lokaler Ebene variieren können.
Ein Beispiel ist das europäische Forschungsprogramm EUBURN. Es verbindet mehrjährige Feldkampagnen, Laboruntersuchungen, Satellitenfernerkundung und Modellierung. Die Kampagne SILEX setzte vom 15. Juli bis zum 3. August 2025 im Süden Frankreichs das Forschungsflugzeug ATR-42 ein, um Brände und Rauchfahnen von der Entstehung der Emissionen bis zum regionalen Transport zu untersuchen. Zu den Beobachtungen gehörten auch meteorologische Parameter.
FLAMEX 2026 ist laut EUBURN als Serie von zwei Kampagnen in Andalusien angelegt. Das Programm beschreibt dafür Messungen mit luftgestützten Plattformen, tragbaren meteorologischen Stationen, Ballons und bodengebundenen Instrumenten. Die erste Phase fand vom 27. bis 30. April 2026 unter kontrollierten Brandbedingungen in der Sierra de los Filabres statt. Dabei wurden unter anderem Brandverhalten, meteorologische Bedingungen, Gase, Aerosole und die Dynamik der Rauchfahne untersucht.
Anforderungen an Windmessgeräte
Für die Waldbrandforschung und meteorologische Feldmessung gelten andere Randbedingungen als für eine geschützte Standard-Wetterstation. Messgeräte können wechselnden Temperaturen, Feuchtigkeit, Staub, Vibrationen und längeren Außeneinsätzen ausgesetzt sein. Bei Drohnen und Fahrzeugen kommen Gewicht, Baugröße, Leistungsaufnahme, mechanische Befestigung und die Beeinflussung der Messung durch die Plattform hinzu.
Messgenauigkeit und Vergleichbarkeit
Windgeschwindigkeit und Windrichtung müssen mit einer für die jeweilige Aufgabe ausreichenden Genauigkeit erfasst werden. Nur dann lassen sich Messwerte sinnvoll mit Wettermodellen, Simulationsdaten und benachbarten Stationen vergleichen. Neben der nominellen Genauigkeit sind Kalibrierung, Einbausituation, Ausrichtung und die Umgebungsbedingungen während der Messung zu berücksichtigen.
Zeitliche Auflösung und Reaktion
Ein Brandgeschehen kann sich schneller verändern, als es eine stark gemittelte Messung sichtbar macht. Für Forschungsaufgaben sind deshalb die Abtastrate, die Reaktionszeit und die Art der Mittelwertbildung wichtige Auswahlkriterien. Besonders bei Böen und wechselnden Windrichtungen muss geprüft werden, ob das Messsystem die relevanten Schwankungen ausreichend abbildet.
Messung ohne bewegliche Teile
Ultraschall-Anemometer bestimmen die Windgeschwindigkeit und Windrichtung aus Laufzeitunterschieden von Schallsignalen, die sich in unterschiedlichen Richtungen zwischen den Messwandlern ausbreiten. Die in der UAV-Studie eingesetzte Ausführung misst die Laufzeitunterschiede entlang dreier orthogonaler Achsen und verfügt über keine mechanisch bewegten Messkomponenten. Ob ein solches Messprinzip für eine konkrete Anwendung geeignet ist, hängt unter anderem von Gerätekonstruktion, Einbau und Umgebungsbedingungen ab.
Robustheit im Außeneinsatz
Schutzart, Betriebstemperaturbereich, Materialbeständigkeit und Montagekonzept müssen zur geplanten Umgebung passen. Für abgelegene Messstellen sind außerdem Energieversorgung, Datenaufzeichnung und Kommunikationsverbindung relevant. Angaben wie „robust“ oder „für den Feldeinsatz geeignet“ sollten deshalb immer anhand der konkreten technischen Daten und Prüfbedingungen bewertet werden.
Wartung und Plattformintegration
Bei temporären oder schwer zugänglichen Messstellen kann ein geringer Wartungsaufwand die praktische Durchführung erleichtern. Wartungsarm bedeutet jedoch nicht wartungsfrei: Reinigung, Funktionsprüfung, Kalibrierung und eine Kontrolle der mechanischen Befestigung bleiben je nach System und Einsatzbedingungen erforderlich.
Für Drohnen, Fahrzeuge und mobile Forschungsstationen müssen Sensor und Plattform als Gesamtsystem betrachtet werden. Ein Sensor kann durch Rotoren, Fahrzeugaufbauten, Masten oder andere Komponenten beeinflusst messen. Deshalb sind Einbauort, Abstand zu Störquellen, Plattformbewegung und die spätere Datenkorrektur Teil der Messaufgabe.
Windmessung mit Drohnen: Studienergebnisse
Ein aufschlussreiches Beispiel liefert eine 2026 in Atmospheric Chemistry and Physics veröffentlichte Studie (Chen et al.). Sie stammt nicht aus der Waldbrandforschung, sondern aus der Umweltmesstechnik. Die Autoren untersuchten Winddaten für atmosphärische Messungen an einem Küstenstandort und an einem Messturm in Shenzhen, China. Ihr Verfahren leitet Windgeschwindigkeit und Windrichtung aus der Fluglage eines Quadrokopters ab; zum Vergleich trug die Drohne ein kompaktes Ultraschall-Anemometer.
Die Studie zeigt deutliche Einflüsse der Plattform auf die Sensormessung:
- In den Vergleichen zwischen Sensormessung und Referenz betrugen die Abweichungen je nach Nutzlastkonfiguration 30 Prozent, 15 Prozent beziehungsweise 30 Prozent.
- Bei äußerem Wind von 0 m/s registrierte der Sensor durch die Rotorströmung scheinbare Windgeschwindigkeiten zwischen 0,1 und 1,5 m/s.
- Nach der Kalibrierung stimmten die Sensormessungen im Schwebeflug und bei einer niedrigen vertikalen Fluggeschwindigkeit gut mit Referenzmessungen überein. Bei der untersuchten höheren vertikalen Geschwindigkeit von 2,0 m/s traten deutliche Abweichungen auf.
- Die erforderliche Kalibrierung hing vom Drohnenmodell, der Sensorposition, der Nutzlast und der Anströmrichtung ab.
Das lagebasierte Verfahren erwies sich in den untersuchten Flugzuständen insgesamt als robuster. Im Schwebeflug und bei niedriger vertikaler Geschwindigkeit konnte der kalibrierte Sensor jedoch ebenfalls Ergebnisse liefern, die gut mit den Referenzmessungen übereinstimmten.
Bei der Einordnung ist zu berücksichtigen, dass die Studie einen bestimmten Sensortyp auf einer bestimmten Drohnenplattform untersucht. Die Feldmessungen fanden an einem Küstenstandort in Shenzhen statt und umfassten 20 Messtage. Die Ergebnisse lassen sich daher nicht ohne weitere Prüfung auf andere Sensoren, Drohnen oder Einsatzumgebungen übertragen. Zur UAV-Studie in Atmospheric Chemistry and Physics
Für die Praxis heißt das: Ein kompaktes Windmessgerät ist ein wichtiger Baustein, aber nicht automatisch eine vollständige Messlösung. Vor dem Feldeinsatz sollte geklärt werden, wie der Sensor auf der geplanten Plattform kalibriert und validiert wird und ob Referenzmessungen oder Korrekturmodelle erforderlich sind.
Von der Messung zur Entscheidung
Lokale Winddaten können in unterschiedliche Forschungs- und Überwachungssysteme einfließen. Ihr Wert entsteht vor allem dann, wenn sie zeitlich und räumlich mit anderen Datenquellen zusammengeführt werden.
Mögliche Aufgaben sind:
- Validierung von Feuer- und Ausbreitungsmodellen
- Vergleich von Modellprognosen mit realen Bedingungen
- Unterstützung von Rauch- und Schadstoffprognosen
- Bewertung lokaler Gefahrenstellen und möglicher Ausbreitungsrichtungen
- Planung und Auswertung von Drohnen- und Flugzeugmessungen
- Aufbau temporärer oder permanenter meteorologischer Messnetze
- Untersuchung von Gelände- und Vegetationseinflüssen auf den lokalen Wind
Ein Windmessgerät ersetzt weder Wettermodelle noch Satellitenbeobachtungen oder die taktische Lagebeurteilung. Es liefert jedoch lokale Messwerte, die großräumige Daten ergänzen und ihre Interpretation verbessern können. Für einsatzkritische Entscheidungen müssen die Messwerte in die jeweils zuständigen Warn-, Führungs- und Sicherheitsprozesse eingebunden werden.
Auswahlkriterien für die Praxis
Vor der Auswahl eines Windmessgeräts sollten Messaufgabe, Plattform und Einsatzumgebung möglichst genau beschrieben werden. Die folgende Checkliste unterstützt eine erste technische Einordnung:
- Welche Windgeschwindigkeiten und Böen müssen erfasst werden?
- Welche Genauigkeit, Auflösung und zeitliche Abtastung sind erforderlich?
- Wird zweidimensional oder auch dreidimensional gemessen?
- Ist der Sensor für eine Drohne, ein Fahrzeug, einen festen Mast oder eine temporäre Station vorgesehen?
- Wie hoch dürfen Gewicht, Baugröße und Leistungsaufnahme sein?
- Welche Schutzart und welche Temperaturbereiche werden benötigt?
- Welche Schnittstellen stehen für Auswertung, Speicherung und Übertragung zur Verfügung?
- Wie werden Messdaten synchronisiert, gespeichert und übertragen?
- Wie erfolgen Kalibrierung, Funktionsprüfung und Wartung?
- Wird die Kalibrierung für die konkrete Einbausituation durchgeführt, also für Einbauort, Nutzlast und Anströmrichtung?
- Welche Prüfberichte und Referenzmessungen liegen vor?
- Ist der Sensor für die geplante Plattform und die vorgesehene Umgebung validiert?
- Welche Montage- und Ausrichtungsanforderungen müssen eingehalten werden?
Bei einer Anfrage sollten zusätzlich Messhöhe, erwartete Strömungsbedingungen, Einsatzdauer, Energieversorgung, Datenformat und die Anforderungen an die nachgelagerte Auswertung angegeben werden. Diese Informationen helfen dabei, nicht nur den Sensor, sondern die gesamte Messkette passend auszulegen.
Präzise Daten als Grundlage
Moderne Waldbrandforschung verbindet Satellitenbeobachtung, Feuerwetter- und Wettermodelle, mobile Messplattformen sowie lokale Sensorik. Jede Ebene beantwortet dabei eine andere Frage: Satelliten zeigen großräumige Muster, Modelle liefern Prognosen und lokale Messgeräte erfassen die Bedingungen am Messort.
Windmessgeräte können in diesem Verbund lokale Messwerte zu Windgeschwindigkeit, Windrichtung und kurzfristigen Veränderungen beisteuern. Diese Daten können für die Analyse von Feuerverhalten, Rauchtransport und lokalen Gefährdungslagen relevant sein. Je besser die Grenzen und Unsicherheiten der jeweiligen Datenquelle bekannt sind, desto fundierter lassen sich Forschungsergebnisse und Planungsgrundlagen bewerten.

Quellen
- Joint Research Centre: Current wildfire situation in Europe – EFFIS-Daten, EU, Stand 16. September 2026
- Sedano, F. et al. (2026): Advance report on Forest Fires in Europe, Middle East and North Africa 2025, Publications Office of the European Union, DOI: 10.2760/3859043
- Bayar, A. S., Pinto, J. G., Gouveia, C. M., Ramos, A. M. (2026): Strong intensification of extreme fire weather in Europe under 3 °C compared to 2 °C global warming. Earth System Dynamics 17, 929–954, DOI: 10.5194/esd-17-929-2026
- Copernicus Atmosphere Monitoring Service (2026): Extreme wildfires in western Europe expose millions to dangerous air pollution levels
- EUBURN: Field Campaigns – Programm und Kampagnen SILEX und FLAMEX
- Chen, D. et al. (2026): Wind estimation based on flight dynamics of unmanned aerial vehicle: influencing variables and its environmental application. Atmospheric Chemistry and Physics 26, 3607–3620, DOI: 10.5194/acp-26-3607-2026
