Drucksensoren im Marine-Einsatz
Schiffe sind hochkomplexe Systeme. Ein Ausfall einer wichtigen Komponente, wie z. B. des Antriebs, kann fatale Folgen haben. Werden kritische Waren wie Flüssigkeiten (z. B. Kraftstoffe) oder Gase transportiert, ist eine Zustandsüberwachung der Förder- und Tanksysteme extrem wichtig, da auch hier kleine Schäden große Auswirkungen auf die Umwelt oder die Schiffssicherheit haben können.
In modernen Schiffen und zunehmend auch auf Yachten kommt daher das Integrated Platform Management System (IPMS) zum Einsatz. Es ist das Gehirn und das zentrale Nervensystem eines modernen Schiffes. Kurz gesagt: Ein IPMS ist ein integriertes Automatisierungssystem, das die Überwachung, Steuerung und Kontrolle fast aller technischen Systeme an Bord auf einer einzigen, einheitlichen Benutzeroberfläche zusammenfasst.

Sensoren unterschiedlicher Art nehmen hierbei eine besondere Bedeutung ein. Mit ihnen können große Teile der kritischen Schiffsinfrastruktur überwacht werden.
Drucksensoren wie die P1 (PTEXT1) Serie von Analysis können in diesen kritischen Bereichen eingesetzt werden. Sie vereinen höchste Zuverlässigkeit mit Präzision und besitzen maritime Zulassungen sowie Materialzertifikate wie SS316 und AISI316. Zudem sind sie in ATEX-Ausführung erhältlich und können in einem großen Temperaturbereich von -40 °C bis +80 °C eingesetzt werden.

Die Einsatzgebiete umfassen die Tanküberwachung, die Kontrolle der Leitungssysteme, das Ballastwassersystem sowie die Kraftstoffversorgung des schiffseigenen Antriebs. Weitere Einsatzbereiche liegen im Kühlsystem und bei der Überwachung der Motorparameter.
Was zeichnet diese Drucksensoren besonders aus? Zuverlässigkeit, einfache Installation und Robustheit.

